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Zwey und achtzigstes Sonett.

Francesco Petrarca

Das in euch Blüthen trieb, der Tugend Weben, Als Amor euch zu Kämpfen rief und Schlachten, Bringt Frucht nun, jenen Blüthen gleich zu achten, Und, was ich freudig hoffte, tritt in's Leben.

Drum heischt mein Herz, in Schriften zu erheben Dinge, die euren Nahmen werther machten; Denn kein Gestein, kein Marmorblock der Schachten Ist fest genug, ein langes Seyn zu geben.

Meynt ihr, Cäsar, Marcellus, Paulus wären Und Scipio Africanus noch bey Allen Durch Ambos oder Hammer so in Ehren? O, mein Pandolfo, diese Werke fallen

Gemach; uns aber ist das Loos gefallen, Unsterblichkeit durch Ruhm uns zu gewähren!

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