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Viertes Sonett.

Francesco Petrarca

Wenn meine Seufzer euch zu nennen steigen Beym Nahmen, den mir Amor eingeschrieben Ins Herz, laut preisend bricht der Klang der lieben Drey ersten Laute alsobald das Schweigen;

Regentinn seh' ich dann euch zu mir neigen, Gekräftigt fühl' ich mich zum Werk getrieben; Doch tadelnd muß das Ende mich betrüben: „Schweig! Andrer ist's, die Ehr' ihr zu erzeigen!“

So muß zu loben und zu huld'gen lehren Das Wort allein, sobald euch Einer nennet, O aller Huld'gung Werth und aller Ehren! Wenn nicht vielleicht Apoll in Zorn entbrennet,

Will Menschenwort zu reden sich erkühnen Von seinem Blätterschmuck, dem ewig grünen.

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