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Fünf und siebenzigstes Sonett.

Francesco Petrarca

Du hast, ach schöne Freyheit, mir beym Scheiden Gewiesen, wie so selig war mein Leben Damahls, eh' mir der erste Pfeil gegeben Die Wund', an der ich immer werde leiden.

Den Augen ward ihr Weh damahls zu Freuden; Nichts hilft mehr des Verstandes Widerstreben, Weil sie verachten alles ird'sche Weben. Dazu gewöhnt' ich ach! gleich früh die Beyden.

Ich darf, wer meines Todes nicht gedenket, Nicht hören, und nur ihres Nahmens Süße, Des lieblich tönenden, ruf' ich den Lüften. Nach andrer Seit' Amor mich nimmer lenket,

Und keinen andern Weg kennen die Füße, Noch weiß die Hand, wen sonst sie lob' in Schriften.

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