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Einhundert und viertes Sonett.

Francesco Petrarca

Möcht' Himmelsflamm' auf deine Locken träufen, Gottlose du, von Fluth und Eichelnüssen Nun reich und groß durch das, was Andre missen, Weil so dich's freuet, Schuld auf Schuld zu häufen.

Nest des Verraths, wo die die Welt durchschweifen, Zahllose Weh'n zum Licht empor sich rissen, Sclavinn des Weins, von Bett' und Leckerbissen! Du ausgelernt, in Lust dich zu ersäufen!

Durch deine Kammern taumeln Mädchen, Greise Im Tanz; es steht Beelzebub daneben Mit Spiegeln, Flamm' und Blasebalg im Kreise. Einst warst du Flaum und Schatten nicht ergeben,

Gingst nackt und baarfuß über Dornengleise; Jetzt steigt zu Gott der Stank von deinem Leben.

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