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Einhundert und dreyzehntes Sonett.

Francesco Petrarca

O Seel', in Tugend prangend und entzündet, Um die so viel ich des Papiers verbrauche, O Wohnung du von jedem frommen Brauche, O Thurm, in hoher Stärke fest gegründet!

O Flamm', o Rosen, zartem Schnee verbündet, Worein ich schau' und reinigend mich tauche, O Lust, die mich erhebt zum schönen Auge, So hell, wie unterm Himmel keins sich findet!

Von eurem Nahmen, wenn so weit verstanden Ich würde, sollte Bactriana singen, Don, Tule, Nil, Atlas, Olymp und Calpe. Nun aber ich ihn nicht vermag zu bringen

Der ganzen Welt, tön' er den schönen Landen, Die Apennin trennt, Meer umgibt und Alpe.

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