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Einhundert sieben und siebenzigstes Sonett.

Francesco Petrarca

Huld, die der Himmel Wen'gen gibt zu eigen; Tugend, nicht heimisch in der Menschen Kreise; Und unter blondem Haar Verstand der Greise; Und Himmelsschönheit bey demüth'gem Neigen;

Ein huldreich fremd und einziges Bezeigen; Ein Singen, so im Herzen nachtönt leise; Der Engelgang: ein Geist, der glüher Weise Das Härtste brechen muß und Hochmuth beugen;

Und schöne Augen, Herzen zu versteinen, Mächtig, so Nacht als Tiefen zu erhellen, Geister, dem Leib' entführt, andern zu geben; Worte, die süßem, hohem Sinn sich einen,

Und lieblich unterbrochner Seufzer Schwellen; Die Zauberer verwandelten mein Leben.

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