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Einhundert sechs und vierzigstes Sonett.

Francesco Petrarca

Wohl magst du, Po, forttragen meine Rinde Mit deinen reißenden gewalt'gen Wogen; Aber der Geist, den hüllend sie umzogen, Sorgt nicht, daß dein' und andre Kraft ihn binde.

Nicht rechts noch links ausbeugend, zieht geschwinde Grad durch die Luft er, seinem Wunsch gewogen; Hinflatternd nach der goldnen Zweige Bogen, Zwingt Segel, Ruder er, und Fluth und Winde.

Fürstinn der andern, stolz erhabne Welle, Die du der Tagesspend'rinn ziehst entgegen Und fern in Abend lässest schönre Helle, Du gehst und willst im Arm mein Ird'sches hegen;

Das Andre eilt mit Liebesflügel-Schnelle Zurück auf seiner süßen Heimath Stegen.

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