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Einhundert ein und zwanzigstes Sonett.

Francesco Petrarca

Wie Zeus und Cäsar auch, jener, zu schwingen Den Blitz, erglühen mocht', und der, zu schlagen; Doch müßte Mitleid ihren Zorn verjagen, Und beyden die gewohnte Waff' entringen;

Sie weinte, und mein Herr vor allen Dingen Wollt', daß ich säh' und hörte ihre Klagen, Mir Leid zu häufen und der Sehnsucht Plagen, Und grausam Mark und Bein mir zu durchdringen.

Es mahlte Amor mir das süße Weinen, Ja grub es ein, und ließ in Herzen Grunde Die hohen Wort' in Demant wie versteinen, Wohin mit Schlüsseln, kunstvoll-fest, zur Stunde

Er oft noch kehrt, und außen läßt erscheinen Mit schweren Seufzern seltne Thrän' im Bunde.

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