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Einhundert ein und fünfzigstes Sonett.

Francesco Petrarca

Mein Phönix goldenes Gefieder leget, Den hohen, weißen Nacken zu umfangen, Kunstlos sich um den Hals, gleich theuren Spangen, Was Allen Lust, mir Weh im Herzen reget;

Und ein natürlich Diadem er träget, Von dem die Lüfte rings ihr Licht empfangen; Draus flüss'ge Gluth, so in des Winters Bangen Mich zündet, still verschwiegen Amor schläget.

Ein Purpurkleid mit himmelblauem Saume Rosenbestreut die schönen Schultern decket; Einzig Gewand und Schönheit nie gesehen! Den dort in reichem, dufterfüllten Raume

Arab'scher Berge das Gerücht verstecket, Stolz seh'n wir ihn durch unsern Himmel gehen.

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