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Einhundert ein und dreyßigstes Sonett.

Francesco Petrarca

So oft ihr weißer Fuß durch frische Wiesen Die süßen Schritte ehrbarlich beweget, Scheint, was in Blumen sich und Gräsern reget, Rings zu entströmen ihren zarten Füßen.

Amor, der Schönes nur sich will erkiesen, Da seine Kraft nur zu bewähren pfleget, So warme Luft in schönen Augen heget, Daß mich kein Gut, kein Mahl lockt, außer diesen.

Und mit dem holden Blick und mit dem Schritte Verbündet sich der Worte süße Gabe Und sanft-demüthiglich bescheidne Sitte. Von den vier Funken hat zum Theil begonnen

Die Gluth, von der ich Flamm' und Leben habe, Der ich ein nächt'ger Vogel in der Sonnen.

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