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Ein und fünfzigstes Sonett.

Francesco Petrarca

Der Anblick eures Lands, des benedeyten, Regt Seufzer ob vergangnen Wehes innen, „Auf! Armer!“ rufend, „was ist dein Beginnen?“ Und zeigt den Weg mir zu des Himmels Weiten.

Doch hebt mit dem ein Andres an zu streiten Und spricht: „Warum gedenkst du zu entrinnen? Erinn're dich, es eilt die Zeit von hinnen, Zu kehren heim an unsrer Herrinn Seiten.“

Ich, der ich dann solch Reden wohl verstehe, Erstarre drin, gleich dem, der eine Kunde Plötzlich vernimmt von einem großen Wehe. Dann kehrt das Erste und es flieht das Zweyte;

Wer sieg'? Ich weiß es nicht; doch bis zur Stunde Lagen sie, und nicht einmahl nur, im Streite.

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