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Drey und vierzigstes Sonett.

Francesco Petrarca

Langsam und träge kommt mein Glück zur Stelle, Die Hoffnung schwankt, es wächset das Verlangen, Verdruß weckt ewig Harren mir und Bangen, – Träg kam's, und flieht mit mehr denn Tigerschnelle.

Ach! lau und schwarz wird eh' des Schnees Helle, Fluthlos das Meer, der Fisch auf Alpen hangen, Und Sonne sinken, wo hervorgegangen Tigris und Phrat aus ein' und selber Quelle,

Bevor ich Fried' und Waffenruh' gefunden, Und Sie und Amor andre Sitt' erwerben, Die mir zum Unheil sich verschworen haben. Und Süßigkeit kommt nach so viel des Herben

Erst, wann vor Ekel der Geschmack entschwunden; Sonst widerfährt mir nichts von ihren Gaben.

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