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1836

Das geraubte Rosz.Fußnoten

Sándor Petöfi

Dem Sandkorn gleich, jagt es Der Sturmwind fort, – Fliegt auf dem Roß dahin Der Bursche dort.

„Woher in solcher Eil', Gevatter, sprich?“ „Von jener Pußta holt' Ich was für mich!

Gar munter weidet dort Just das Gestüt, Dies braune Füllen da Nahm ich mir mit!

Zum Turer Markt ist's ja Von hier nicht weit, Das Rößlein bring' ich hin Zu Markt noch heut!“

„Gevatter, Landsmann, halt! Ich sage nein! Gebt mir's nur gleich zurück, Das Roß ist mein!

Denn mein ist das Gestüt Auf jenem Fleck, Und mir habt Ihr geraubt Dies Füllen weg!“

Der Bursche aber hört Nicht auf das Wort, Und weiter auf dem Pferd Sprengt er sofort.

Dann wendet er sich doch Noch einmal um: „O seid mir, bester Herr, Nicht böse drum!

Verschmerzen könnt Ihr leicht Dies eine Pferd, Sind doch so viele ja Euch noch beschert!

Ich aber nannte nur Ein Herze mein, Und das hat mir geraubt Eu'r Töchterlein!“ ...

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