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1854

An ***

Betty Paoli

Wie süß du meiner Seele bist, Ich weiß es nicht zu sagen! Was still in meinem Innern sprießt, Will nicht an's Licht sich wagen.

Vom Lenze, der in meiner Brust Geweckt ein neues Leben, Vermag ich, wollend und bewußt, Den Schleier nicht zu heben.

Es sei! Wozu versucht ich auch Ihn absichtsvoll zu lüften? Du merkst den warmen Frühlingshauch An seinen linden Düften.

In meinen feuchten Augen siehst Du Licht des Morgens tagen – Wie süß du meiner Seele bist Brauch' ich dir nicht zu sagen!

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