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1597–1639

Sonnet. Von der Liebsten flucht in Kriegszeiten.

Martin Opitz

Ach ach was hab ich nun erlebt vor schwere Zeiten Mir wird mein Mut vnd Sinn von Vnmuth all verstört Das Vatterlandt das wird von Freund vnd Feind verhört In dem mit seinem Volck

Mein liebste weicht von mir ich kan sie nicht geleiten Dagegen Es hilffet nicht wie sehr sich auch mein Hertze wehrt Kein Mensche kan zugleich mit zweyen Göttern streiten.

Nun was der Krieg hinnimbt es sey Gut oder Goldt Kan alles mit der Zeit widrumb gewonnen werden Ihrs gleichen aber kan ich finden nicht vf Erden. Vom

Wann Ein Füncklein meiner Lieb vor jhr geleite geben.

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