Ihr schöne Wasserbäch jhr Vfer an den Flüssen
Da sich des Himmels Lufft erzeigt so schön vnd klar
Als jrgendt vnd erschöpfft an euch die Gaben gar
Die ander örter sonst fast sparsamlich geniessen
Wann sich diß mein Sonnet so zierlich könte schliessen
Als es von Hertzen geht es würden offenbahr
Durch meine schöne Vers all ewrer Gaben schar
Man solte weit vnd breit von euch zureden wissen
Nun aber meine reim’ vnd vngelehrte Sinnen
Den Hügel ewrer Ehr nicht vberstehen künnen
Erliegen sie weil jhr so hoch gestiegen seit
Ich achte mich nicht werth mit ewrem Lob zuschertzen
Doch hab ich hier viel Frewd empfangen in dem Hertzen;
Mit dieser bin ich euch zu ehren gantz bereit.