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1597–1639

I. Nüßler.

Martin Opitz

Hier wo das klare quell mitt einfalt war vmbringet Das seiner adern krafft in vnsern adern regt Vndt beydes sinnen trost vndt leibes wolfarth hegt Hier wo jhr Naja des in schlechter einfalt gienget Vndt ewren jägerzeug an faule wände hienget Ist worden vmb euch her ein newer grundt gelegt Der jetzt das edle hauß zue ewren ehren tregt Vndt der Natur auch selbst nicht wenig schönheit bringet. Diß hatt der heldt gethan dem dieses ort gehöret Der seinen namen zwar mitt großen thaten mehret Doch gleichwol wirdt von jhm nicht minder auff die noth Vndt lust der lebens zeit durch dieses werck geschawet. Fragt jhr warumb er es nach tempelsart gebawet? Er meint gosundtheit sey der siechen leute Gott.

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