Das tägliche geschrey wie es gemeiniglich pflegt
Hat euch auch offte vil der Weiber angetragen
Bald
Als ob Natur an sie allein all Kunst gelegt.
Bald
Das Leben hett vnd nicht vil mehr das Weib von jhme
Bald
Als wen
Bald andere als die vielleicht von hohem Stamm
Vnd durch die einer könt zu grossen Ehren kommen
Als ob der Mann vom Weib jemahls sein Ehr genommen
Vnd nicht das Weib vom Mann. Euch Klügling bin ich gramm
Die jhr wohl sagen dörfft auß eingebildtem wahn
Die so jhr einem lobt die sey jhm strack beschert
Als ob in Gottes Rhat jhr gar gestiegen wehrt
Vermeint was euch gefellt gefall gleich jederman
Vnd wist doch nit was der dem jhr beyrathen wolt
In seinem Hertzen findt. Eim diß vnd jenes rathen
Ist kein schwer arbeit nicht; daß aber werd gerathen
Da ist niemandt der sich darfür verbürgen solt.
Herr
Habt bey euch selbst gesucht was euch doch möchte gleichen
Darumb jhr ohne müh gefunden ewres gleichen
Vnd habt an ewrer Braut ewr Braut an euch genug.