Freylich freylich ist ein Glas
Edle Jungfraw alles das
Was in ewrer besten Zier
Als die Sonne leuchtet für
Schaut wie schön die Sternen all
Leuchten auß des Himmels Saal
Wie der Mond sein bleiches Haar
Außgebreitet gantz vnd gar
Wie die grosse weite Welt
Schläfrig in die Bethe fellt
Wie die Wasser stehen still
Wie sich nichts bewegen will.
Eh der Vögel Lobgesang
Wiederthönt mit hellem Klang
Eh der liechte Venus Stern
Sich läst sehen weit vnd fern
Eh die schöne Morgenröth
Auß dem sussen Schlaf vffsteht
Vnd entdecket jhren schein
Wirdt das Glas zubrochen sein.