Die Schiffer so vffs Meer die schwebendt Heuser bawen Vnd jhren künen Leib den blossen Winden trawen Sein kommen an das Land von aller Noth befreyt So fahren sie zu Port in Lust vnd Fröligkeit.
Daß wo wir sind eh wir zusammen vns gesellen Ist eine wüste See: Die sorgen sind die Wellen Die Lieb ist vnser Wind die Klippen vnd die Stein Ist da wir allermeist darauff beflissen sein
Die Klippen sein gestellt in vnsers Lebens mitten Da wirdt man allerseits vom wilden Meer bestritten Dann kompt der Westwind an gar lieblich sanfft vnd still Der kan vns in verderb einführen wie er will.
Die Sternen die wir sehn das sind der Augen Strahlen Die vns von rechtem lauff verführn zu vielen mahlen Dann treugt vns der Compas dann treuget vns die Lufft Daß wir in grosse Noth gerathen vnverhofft.
Das Ruder ist Verstandt der Ancker Witz der Jugendt Die Segel Höffligkeit das Schifferseil die Tugendt Dann der geringste theil bringt mit glückhaffter Hand Sein vnbewegtes Schiff ohn anstoß an das Land.
Vnd vnser Breutigam kompt von des Schiffes Sande Durch Wellen Wind vnd Stein vnd durch die See zu Lande Zu Lande kompt er an befreyt von aller Noth Von Schiffbruch vnd Gefahr von Furchte für dem Todt.
Das ist der letzte Wunsch: Ihr habt das Land nun innen Da euch der Ostwind nicht mehr wirdt verwerffen künnen. Herr Breutigam werfft auß den Ancker in das Tieff Vnd für der Vngestümm versichert ewer Schiff
Wir sind noch in dem Meer darauff wir folgen sollen Wo vns der wilde Wind vnd Wellen haben wollen Adieu vnd wann jhr dann in Lust vnd freuden steht Gedenckt auch wie es vns mit vnsern Schiffen geht.
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