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1844–1900

Vogel Albatross.

Friedrich Nietzsche

O Wunder! Fliegt er noch? Er steigt empor und seine Flügel ruhn! Was hebt und trägt ihn doch? Was ist ihm Ziel und Zug und Zügel nun?

Er flog zu höchst — nun hebt Der Himmel selbst den siegreich Fliegenden: Nun ruht er still und schwebt, Den Sieg vergessend und den Siegenden.

Gleich Stern und Ewigkeit Lebt er in Höhn jetzt, die das Leben flieht, Mitleidig selbst dem Neid —: Und hoch flog, wer ihn auch nur schweben sieht!

O Vogel Albatross! Zur Höhe treibt’s mit ew’gem Triebe mich! Ich dachte dein: da floss Mir Thrän’ um Thräne — ja, ich liebe dich!

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