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1621–1681

N.A.

Georg Neumark

Ach kommet Herßliebster mein’ einige Ach kommet ach kommet mein liebestes Jhr meines Begehrens annehmliche Weide Ach eylet doch zu mir und seumet euch nicht

Vernehmet was euch meine Seele gewehret Verstehet und sehet mein williges Hertz Als welches auf dieser Welt nichtes begehret Als euch nur alleine zu lieben mit Schertz.

So lang’ ich in dieser Welt habe das So lange wil ich in beständiger Euch Euch mein Geliebter seyn einig ergeben Und solches soll werden tag-täglichen neu.

Kein Trauren kein Schauren kein Neyden kein Leyden Betrüben sol unseren ehelichen Stand Von eurer Gunst soll mich kein Unglük nicht

scheiden Seht nehmet zum Mund und Hand.

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