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1621–1681

N.A.

Georg Neumark

Wer solte nun wolseyn dem nicht das Hertze lachte Wenn ihn die Braut so grüsst? Ja wen ichs recht betrachte Vermein’ ich daß froh

Und daß vor treuer Lieb’ er brenne lichterloh. Er wils zwar nicht gestehn er kans auch nicht verneinen Die Glut verbirgt er wol doch kan er nicht das scheinen Den Flammen nehmen ab. Denn keuscher Liebe Licht

Hat stets die Eigenschafft daß es herausser bricht Wie sehr man seinen Strahl zu bergen sich bemühet Wie man mit Wunderung’ an manchen Menschen siehet. Ein Beyspiel ist verhast. Wo gehstu Feder hin

Wie lange helstu noch so manchen schönen Sinn Mit schlechten Worten auf? Es sey genug geschrieben. Den Wunsch leg’ ich noch ab worzu mich hat getrieben Her Breutgam eure Gunst: Gott helffe daß der Bund

Den ihr mit eurer Braut mit Hertz mit Hand mit Mund Habt felsenfest gemacht Euch ewig möge nützen Und auch für allem Fall Euch möge kräfftig schützen

Lebt wol frisch und gesund lebt selig wie ihr lebt Hier in besteht mein Wunsch den ihr euch selber gebt. Noch bitt’ ich auch zuletzt beklaget doch den armen Betrübten Kloriman und tragt mit ihm Erbarmen.

Wer aber wissen wil wers ist der sey bericht; Ich weiß nicht wie er heist ich kenn. ihn warlich nicht.

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