Wer solte nun wolseyn dem nicht das Hertze lachte
Wenn ihn die Braut so grüsst? Ja wen ichs recht betrachte
Vermein’ ich daß
froh
Und daß vor treuer Lieb’ er brenne lichterloh.
Er wils zwar nicht gestehn er kans auch nicht verneinen
Die Glut verbirgt er wol doch kan er nicht das scheinen
Den Flammen nehmen ab. Denn keuscher Liebe Licht
Hat stets die Eigenschafft daß es herausser bricht
Wie sehr man seinen Strahl zu bergen sich bemühet
Wie man mit Wunderung’ an manchen Menschen siehet.
Ein Beyspiel ist verhast. Wo gehstu Feder hin
Wie lange helstu noch so manchen schönen Sinn
Mit schlechten Worten auf? Es sey genug geschrieben.
Den Wunsch leg’ ich noch ab worzu mich hat getrieben
Her Breutgam eure Gunst: Gott helffe daß der Bund
Den ihr mit eurer Braut mit Hertz mit Hand mit
Mund
Habt felsenfest gemacht Euch ewig möge nützen
Und auch für allem Fall Euch möge kräfftig schützen
Lebt wol frisch und gesund lebt selig wie ihr lebt
Hier in besteht mein Wunsch den ihr euch selber gebt.
Noch bitt’ ich auch zuletzt beklaget doch den armen
Betrübten Kloriman und tragt mit ihm Erbarmen.
Wer aber wissen wil wers ist der sey bericht;
Ich weiß nicht wie er heist ich kenn. ihn warlich nicht.