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1621–1681

Erster Satz.

Georg Neumark

Der ist Selig welcher bald auf Heyraht dänket Und auf dessen süsses Thun die Sinnen lenket Selig der ihm vorgenommen Bey noch frischer Zeit

In den süssen Stand zu kommen Aller Liebligkeit. Er kan da in stoltzer Ruh die Sinnen weiden Und sein Leid verzukkeren mit süssen Freuden

Er kan sich mit Lust erwarmen Achtet keine Pein Schleust sich in der Liebsten Armen Und schläfft sicher ein.

Wenn die Weiderwertigkeit auf ihn wil stürmen Steht sein treuer Mitgenoß und hilfft beschirmen Sie kan durch ein freundlichs Lachen Sein betrübtes Hertz

Und sein’ Arbeit süsse machen Durch verliebten Schertz. Lieb und Leid kan Er allzeit mit ihr vertheilen. Denn die Last liegt halb so schwer auf zweyen Seulen

Männlich hilffet Sie ihm tragen Alles Eheleid Sie ist in den Freudentagen Sein’ Ergetzligkeit.

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