Skip to content
1621–1681

Die verständige ABJGAJL .

Georg Neumark

Wolan! so kommt denn her die jhr die Weiber schmehet Die ihr das liebe Volk verachtet Daß dem nicht sey also was ihr bißweilen Was manche frome Frau im Hertzen schmertz-

Jhr sprecht das Weibervolk sey eine Drangsals- Es sey auf dieser Welt den Männern eine Helle Jhr sagt es sey ein Weib ein rechter Marter- Sie trill’ Euch so und so sie sey ein Unglükks-

Daß aber dem nicht so was ihr so schimpflich So sollt in kurtzem ihr deßwegen seyn erblödet Jhr sollt vor Augen sehn was manches Weibs- Was sie vor Weißheit hegt vor ihrem närr-

Wie oftmals hat ein Weib durch klugverschlag- Das Unglükk so der Mann mit thörichtem Be- Zu wege hat gebracht hinwieder abgewandt Wie solches in der Welt genugsam ist bekandt.

Ein einig Beyspiel nur wil ich vor Augen stellen Da mag denn iedermann ein freyes Urthel fällen Ob nicht ein Weib oft dämpft manch Unheil Seht hier Abigail stellt sich zum Beyspiel dar.

Damals als David sloh' in Parans Wüste- neyen Vor Sauls gefasstem Grimm’ und tollen Rase- Als er gleich einem Reh’ in dikken Wäldern Und mehr in wüster Heid’ als feste Städten lebt

War Nabals Reichthum groß insonderheit an Sein Schafvieh kunte kaum von ihm gezählet Zu Das weiche Wollenvolk gieng über Berg’ und

Indem man nun mit Lust die Läm̃er sahe weiden Saß Koridon im Gras’ und sang in vollen Freu- Von seiner Amarill dort unter einem Baum Lag Damon gantz verliebt in einem süssen

zu eben dieser Zeit rief Nabal alle Hürten Nach Haus’ und liesse sie nach Schäferahrt be- Da war an Speis’ und Trank kein Mangel Man sahe iederman mit sattem Magen gehn.

Indeß stellt Nabal sich der ungeschikkte Lauer Gleich einem großen Herrn und war doch nur ein Und grober Tölpelskopf: Als nun das Mahl Fieng sich mit vollem Ernst das Schafescheren

Da gieng es hurtig her der Geitzhalß war zuge- Und sahe fleissig zu Er lief auf allen Wegen Bald hier bald dorten hin und nahm genau in Daß nicht ein Wollenfleisch würd’ auf die Sei-

Sonst war er reich genug was nur die Schafe Das war ihm sein Gesind’ alleine satt zu laben Es war bey ihm vollauf das Haus war alle Nur Nabal war ein Narr und immer voll und

Ob schon bey diesem Mann’ auf allen seinen we- Sich häuffig spüren ließ des Himmels reicher So wars ihm doch nicht satt schart’ immer Und hatte vor dem Geitz fast weder Rast noch

Und ob sein kluges Weib war noch so schön von Ein Beyspiel aller Zucht ein Spiegel aller Tu- So fühlte dieser Mops doch keine rechte Lust An solcher ädlen Blum’ und keuschen Marmor-

Zu eben dieser Zeit war David sehr geplaget Und von dem stoltzen Saul verfolget und ver- Sein treu-verbliebnes Volk ein stahl beherzter Hielt sich mit ihm allhier in dieser Gegend auf.

Allein es war nichts da zu brechen noch zu beissen Und wuste David kaum sich auß der Noht zu reis- Die Magen waren zwar erfüllt mit Hungers- Die Hertzen aber frisch zu streiten biß in Tod.

Drüm wurde man bald Rahts den Mangel ab- Man kam auf diesen Schluß zu Nabal abzusen- Als einem reichen Mann daß Er zu grossem Doch etwas schikken möcht’ an Labsal Speis’

Zehn Männer giengen hin versehn mit ihren Nach Nabals Schäferey dem Vnheil Raht zu Als Sie nun angelangt in sein erfülltes Hauß Brach Einer unter ihn’n in diese Wort her-

Gott gebe dir viel Glükk und ein vergnügtes Le- Zu allem was du thust woll Er dir Segen geben Du wolbegabter Mann dich grüsset Davids Vnd wünschet daß du mögst noch wachsen

In was vor Hertzeleid der from̃e David kommen Das hast du zweifels frey schon allbereits ver- Nun schau wir leben hier in großer Angst und In öder Wüsteney gebricht uns liebes Brodt.

Nun hören wir daß du die gantze Schaar der Die dir zu Dienste stehn wilst diesen Tag bewir- Und daß du werther Herr Gott gebe lange Du und dein gantzes Hauß in voller Freude seit.

Du weisst auch das dein Volk die Schäfer die- Gantz sicher neben Uns die Hürden aufgeschla- Die Schafe trieben Sie vor unsrem Heer vor- Auch wiederüm ’zurük und das glaub uns

Von so viel tausenden ist dir nicht Es hat dein Volk von uns kein böses Wort be- Glaub Nabal frage nach es ist kein einger Der uns mit Fug und Recht bey dir verklagen

Wann denn so große Schaar wird heute mit dir So bitten wir du wollst auch unser nicht verges- Betrachte doch die Noht schikk unserm schwa- Was seinen Hunger stillt gieb David doch die

Und laß im Elend’ ihn nicht solchen Kummer lei- Er wird schon traue nur sich dankbarlich be- Und die Barmhertzigkeit die man an ihm itzt Erkennen dermaleinst mit Gnaderfülltem

Wenn ihn der höchste Gott wird auf den Thron Wenn ihn Jsrael wird als seinen König sehen Welchs denn geschehen kan vielleicht in kurtzer du weist Er ist darzu gesalbt und einge- weiht.

Er muß anitzo zwar von Saul ohn alle Schulden Verfolgung Schimpf und Spott in seinem Her- Das ihn sehr schmertzlich kränkt: doch weil es So träget Er Geduld und hält ihm willig

Wir wollen fernerweit vor deine Heerde wa- Und zu beliebtem Dienst’ uns treu verpflichtet ma- Ein tugendsam Gemüht dem Wolthat ist ge- Läst billich Hülf und Raht dem Nechsten wie-

Als Davids treuer Knecht die Rede kaum ge- Fuhr Nabal Trunkenbold der gantz mit Wein Und ziemlich schon bezecht ihn solcher maßen Was bringest du du Kerl vor Reden auf die

Was David? Was wilst du viel Bettelworte Man kennet David wol und seine lose Sachen Er stift nur Aufruhr an er ist ein Königs- Ich frage nichts nach ihm er sey Feind oder

Was sagst du armer Tropf wil David sein ein O weit gefehlt mein Kerl darzu ist er zu wenig. Hofft ein verlauffner Hürt’ und schlechter Ein Landverrähter auch auf einen Königs-

O aufgeblasner Sinn? vielleichte wird er pran- Wenn er der Bettler wird an einem Baume Und solches ist mit recht der Königshasser Saul bleibet wohl vor ihm der grosse Götter-

Eur Herr ist wie ich hör’ ein Schaum von losen Jhr führt nichts redliches auf euren Diebeshel- Jhr plakkt das arme Volk ihr raubet wo ihr Jhr seit zu anders nichts als Büberey ge-

Soll ich euch speisen? Nein. Die könnens nicht So itzt in voller Müh die rauche Schafe sche- Nein pakket euch nur hin Bin ich gleich etwas Und habe Vorraht gnug so ist es nicht vor

Wer mir nicht Arbeit thut soll auch mein Brodt Geht da sucht eure Kost wo ihr bisher gefressen Geht stehlet anderswo und bettelt wo ihr Vor David hab’ ich nichts. Auch geb’ ich kei-

Der mir nicht wirklich dient. Daß mir kein Schaf Und daß ihr wie ihr rühmt mir nichtes abge- Da habt ihr recht gethan und muß ohn das Daß jhr Euch deß enthalt ist nur ein bloßer

Vieleicht habt ihr es nicht zu werke können stel- Mein Schäfervolk ist viel und stark so euch Ge- Den Kopf wol bieten kan. Versucht es nur ge- Wir wollen sehen wer dem andern abgewinnt.

Drüm pakket euch nur weg von Hier wohnt ein friedsam Volk geht eurem Feind’ Recht! daß ihr euren Leib vor euren König Geht es ist lang genug daß ihr die Bauren

Wir fragen nichts nach euch bey solchen Frie- Wir fürchten uns auch nicht vor solchen Bettel- Wie ihr und David seyd geht vor ein’ andre Von mir bekommt ihr nichts. Geht pakket

Furcht Scham Grimm Eyfer Zorn befiel die Sie kehrten üm und sich von diesem Räkel wand- Sie eylten nach dem Heer und sagtens David Was ihnen dieser Rölps vor Schimpf hatt’ an-

Der fromme Fürst erschrakk von dieser neuen Er nam sein Schwert zur Hand und kehret sich Das neben ihn bestürtzt daher auch nach und Von Grimm und Rach’ erhitzt also erbittert

Was! soll der schlimme Hund so schändlich mich Wolan seyd nur getrost ihr meine treue Rot- Ergreiffet das Gewehr und last uns eylends Er soll was David kan bald doch mit Un-

Sein ungeschliffnes Maul soll ihm genugsam Sein gantzes Hauß sol heut’ in frischem Blute ba- Der grobe Geitzhals soll sein eigner Henker Schont keines Mannes nicht schlagt stecht

Der Tölpel hat sein Land gantz unversehrt bestel- Wir haben ihm zu Nutz nicht einen Baum gefäl- Wir haben gegen Jhn so höflich uns be- Und in der grösten Noht auch nicht ein Lamm

Wir liessen seine Schaf auf diesen fetten Hei- Mit bey und neben uns gantz ungehindert wei- Wir haben gegen Jhn uns nicht erzeigt wie Er hat an mir gehabt recht einen guten Freund.

Nu aber soll Er sehn was sein verteufelt Geitzen Und großer Unverstand vor Unheil auf-kan-ret- Ich wil ihm weisen was ein kleiner Hauffe Er soll mit Jammer sehn daß David sey ein

Soll Nabal vnd sein Hauß so herrlich sich heut la- Und wird nicht einmal Dank vor unsre Dienste ha- Geniest mein armes Volk nicht einen Trunck Giebt man vor Wolthat Spott vor Freund-

Nein warlich! diesen Trotz kan ich durchaus Er muß ein Königsheer noch besser lernen meiden. Wer einem Kriegesmann was billich ist ver- Der hat gemeiniglich das Leben hingewagt.

Ich wil den Narrenkopf und sein gantz Haus ver- Es soll heut alles das was männlich heisset ster- Wolan so folget mir und macht euch wol be- Heut ist euch großes Gut und Beute satt be-

Das Wort war kaum gesagt man sah die Armen Man sah das tapfre Volk nach Schwert und Bo- Sie waren all ergrimmt die Sebel scharf ge- Der Muht war auf das Dorf und Nabals Gut

Ein Knecht von Nabals Volk der alles dieß ver- Macht ihm bald einen Schluß was darauf würde Er sahe schon vorher das Unglükk und Gefahr Er hatte Vorschmakk gnug was David wil-

Er lief geschwinde hin als sie noch alle sassen Und mit vergnügter Lust die fette Mahlzeit assen Sprach zu Abigail: Ach Frau! auf diese Freud’ Folgt leider Angst und Noht und blutigs Her-

Ein schrekkliches Gewölk schwebt über unserm Der Untergang ist da. Ich sag’ es dir mit Grause Wo du nicht schaffest Raht so ists mit uns ge- Das Mordschwert ist im Zug und nahet sich

Abigail weiß nicht was sie begint vor Schrekken Sprach zitternd zu dem Knecht Er soll es bald Was dieß so er gesagt vor eine Rede sey? Drauf bringt er alsobald ihr diese Nachricht

Hör hochgeehrte Frau vor etwa sieben Stunden Da haben sich allhier zehn Männer eingefunden Und Nabal angeredt mit großer Höflichkeit Sie klagten Davids Noth und ihre theure Zeit.

Sie baten ihn üm Hülf üm wenig Trank und Er aber fuhr sie an auf ungeheure Weise Er schalt und schimpfte sie ich hab’ es selbst ge- Er hieß sie Schelm und Dieb und musten also

Jtzt bin ich gleich bericht daß David auf-wird- Mit seinem gantzen Heer’ üm diesen Spott zu Wir sollen wie mir nun vertrauet ingemein Ohn all’ Erbarmen heut’ des bittern Todes seyn.

Nu hat des Davids Volk uns niemals ein Ge- Noch Schaden beygebracht es stehn die Wollen- Ja noch in voller Zahl un sind durch sie beschützt Es hat uns dieses Heer glaub mir sehr viel ge-

Sie waren üm das Vieh wie aufgeführte Mau- Vor ihrer Wachsamkeit kunt’ auch kein Wolf Sie haben neben uns auch in der Mitternacht Mit steter Hurtigkeit vor sich und uns gewacht.

Schau so hat David uns und unser Vieh ver- Und wird vom Nabal nun so schimpflich abge- Drüm wird solch’ Unglükkslast nun über uns Und hat es unser Herr durch Boßheit selbst ge-

Ich hett es als ichs höhrt’ ihm hertzlich gern ge- So weist du wie Er ist wie Er so giftig fähret Redt ihm ein Mensche zu der es sehr gütlich So fährt Er ihm zu Hals’ und wird ihm spinne

Hett’ ich ein Wort gesagt Er hette mich geschla- Ich hette müssen Stöß’ und Feindschaft davon Er ist wie dir bekandt ein sehr geschwinder Der keinen Widerspruch noch Rahtschlag lei-

Es muß ihm alles gehn wie er nur selber denket Ob manches ihn hernach schon hertzlich reut und Er hat in seinem Kopf’ ein feuriges Gehirn Und folget niemand nicht als seiner eignen

Da sieht man nun die Frucht! Gott wolle sich der Die wir an dieser Sach’ unschuldig sind erbar- Wir habens nicht verschuldt besondern Er mit Doch! sündiget der Herr so leidet auch der

Nu weiß ich wehrte Frau daß du von hohen Und daß du wem du wilst das Hertze kanst ge- Dein tugendsamer Geist dein trefflicher Ver- Dein klug-verschlagnes Hertz ist ja genug be-

Wolan! trit vor den Riß rett’ uns durch Gottes Geh dem erbostem Volk mit sanftem Muht’ ent- Lesch mit dem Zährenbach des Davids grimme Und wehre mit Vernunft der großen Unglükks-

Nim Speis’ und Trank mit dir wir wollen helfen Ich weiß wenn David höhrt das jämmerliche Und daß in diesen Spott kein Mensch gewilligt Als Nabal nur vor sich

Man weiß ja überal des Davids gut Gemühte Und daß setn tapfres Hertz vermischt mit sanfter Versuch es mach nur fort und eyle mit der Eh’ uns das Unglükk trifft. Bey Zeiten ist noch

Abigail voll Angst begunt insich zu gehen Dacht Huy! Des Knechtes Red’ ist gantz nicht Der Vorschlag ist sehr gut ob schon der Mensch Durch kleines Werkgezeug geschehn oft große

Sie trit bald auf die Seit’ und fängt an zubeden- Was Sie dem Könige zu Ehren wolte schenken Das hochbetrübte Weib steht aller Sorgen Weiß nicht wie sie den Zorn des Davids stillen

Darf ihren trunknen Mann auch nicht einmal Die Zeit geht eylends weg Sie fängt es an zu wa- Und thuts allein vor sich: Sie nimmt Brodt Und was zum Labsal dient Sie pakket häuffig

Sie heist mit dem Geschenk voran die Esel trei- Sie aber hält vor gut etwas zu rükk zu bleiben Sie zieht sich reinlich an und folget allge- Auf einem muntren Thier den frommen Knech-

Sie denkt ich wil voran die reiche Gaben senden Und also Davids Grimm auf solche weise wenden sie ist wie es fast scheint von Jacob des be- lehrt Der eben auf den Schlag des Esaus Zorn ge-

So reiset Sie nun fort mit Mägden und mit Und wil durch Höflichkeit mit Davids Eyfer fech- Sie hoffet auf den Sieg ob schon Sie jung und Sie sinnt auf gute Wort und schöne Redens-

In dem Sie nun voll Furcht auf dieß und jenes Und sich zu einer Krümm’ auf daß Gebirge lenket Erblikkt Sie Davids Heer und ihrer Waffen Sie merkt an ihnen wol des Muhtes grimme

Sie springt von ihrem Thier’ und geht dem Volk’ Den David grüsset Sie Sie wünscht ihm Heyl Als Er nun samt dem Heer noch näher kömpt Fällt Sie vor ihm zu Fuß und fängt zu rede an:

Genade großer Fürst! Laß deinen Zorn doch falle Hör meine Klagred’ an und mein so schlechtes Wirf einen Gnadenblikk auf mich dein’ arme Und auf mein Elend Volk das Angst und

Ich hör’ und weiß es wol daß Schimpf Spott Den Deinen zugefügt und deinem hohen Stan- Ja ich bekenn es dir und kränkt mich in der Ich aber bin nicht schuld auch hab’ ichs nicht

Gleich hab’ ich dazumal als dieser Fehl geschehe Auf jener Schäferey nach meinem Vieh gesehen: Mir hat ein trewer Knecht dieß ungeschikkte Mit Schrekken angezeigt da ich nach Hause

Ich trag ein großes Leid so mich tag-täglich pla- Mein Haußkreutz ist so groß daß es mich stündlich Mein Ehmann ist ein Rölps ein grober Sauer- Ein unbedachtsam Holtz und großer Narren-

Sein Name bringt es mit Er weiß von keinem Es fühlt sein’ Eselsstirn gar keine Weisheits Es weiß sein Tölpelskopf von keiner Klugheit Ist bloß und nur allein auf Geitzen abgericht.

Erst hab ich seinen Sinn nicht allerdings erwo- Ich bin in meiner An Reich thum fählt ihm nichts auch nichts Das Gut ist groß; Doch hat die Thorheit O-

Er achtet meiner nicht hält mehr von Katz- und Als auf ein keusches Weib Ich bin an Jhn ge- Und muß zu frieden seyn Er lieget wie ein Denkt nicht an seine Pflicht und beut mir Hohn

Des Morgens schläft Er lang da muß ich auf jhn Steht Er denn aus dem Bett so fängt Er an zu Und ist ihm nichtes recht drauf säuft Er Bier Frist seinen Wanst dikk voll und lebet wie ein

Redt ihn denn jemaud an und wil was an Jhn So schnautzt Er wie ein Beer und hört von kei- Die Er oft hören solt’ Er steht und höret zwar Begreiffet aber nichts worvon die Rede war.

Sagt dieser etwas Guts und meinet es zum be- So giebt Er Antwort drauf dort aus dem feuch- Und solt’ aus Osten seyn wenn Er ein wenig Daß man ihm etwas sagt das seinen Nutzen

so billt Er wie der Hund der auf dem Grum- met lieget Den jenes Schaf welchs doch mit Weni em Um etwas Futter bat; Und so ists auch bewandt Mit dene die du hast O Printz zu ihm gesandt.

Darüm laß deinen Zorn O ädler Fürst sich stillen Wo nicht üm meines Manns doch nur üm un- Wir können nichts darzu und haben keine Trag Nabals albre Red’ und Thorheit mit Ge-

Und schone deiner Magd wir sind nur schwache Du findest zwar bey uns ein ziemliches an beute Es ist ja ohne das mein Vorraht und mein Gut Dein eigen schone nur das unverschuldte Blut.

Es sucht kein starker Leu ein Lämchen zubesie- Kein Adler wird erzürnt von einer matten Flie- Ein tapfrer Kriegesmann und unerschrokkner Sucht seinen großen Feind in offenbarem Feld’.

Zu einer Narrenred’ und Thorheit stilleschwei- Steht weisen Männern zu und solches ist ihr ei- Drüm wirf ein gnädigs Aug’ auf unsern Maon Und übe nicht an uns solch einen grimmen

Du bist ja schon gesalbt und wirst in kurtzen Tagen Die Kron in Jsrael auf deinem Haupte tragen. Laß dein so heiligs Amt? und deines Zepters Mit meiner Knechten Blut nicht angeschmitzet

Lesch den erhitzten Sinn das wird ein friedsam Und deinem hohen Geist’ ein groß Vergnügen ge- Bewahre tapfrer Printz vom Todschlag dei- Bedenk wol vnd erweg den Koniglichen Stand.

Der dich in kurtzer Zeit ich weiß es schon wird Wenn du des H Das ist ein herrlich Lob und heber Himmel Jm Fall ein’ Obrikeit nichts mördlichs hat ge-

Des Königliche Schwert soll nur die Laster Und nicht mit mattem Volk’ und armen Leuten Barmhertzigkeit und Glimpf begläntzt die Für- Die Tugend ziehrt allein den Majestätschen

Es ist ein großes Werk wer sonder Schuld regieret Und hier an Gottes stat das Regiment verführet. Wer nicht wie ein Tyrann unschuldig Blut Und folgt nicht wo sein Trotz und Boßheit ihn

Dieß weist du alles wol drüm wollest du verschone Und Nabals Missethat so schrekklich nicht beloh- Hat einer grob gefehlt so straf nicht allesamt. Zur Zeit sanftmühtig seyn ist eines Fürsten

du hast den Goliath durch Gottes Kraft be- zwungen Darüm wir dir unlängst ein Siegeslied gesun- Wolan! so sey denn auch dein eigner Obermann. Der ist der stärkste Held der sich selbst zwingen

Schau hier O theurer Fürst die wolgememten So deine Knecht’ und Magd’ anher getrieben ha- Es ist zwar sehr gering doch mein’ ichs hertz- Ich bitte nim es an mit Gnad’-erfülltem

Nim mit Genad’ und Gunst so wird Gott deine Dein hohes Königreich fest und beständig machen Ich weiß daß dich mein Herr kein loser Vor- Es ist des H

Laß ander leichtes Volk Mord Raub und Fre- Mit feindlicher Gewalt das gantze Land betrü- Du und dein gantzes Heer seyd ja von solchem Daß ihr die Hand nicht legt an andrer Leute

Ob du schon wirst gehasst und must Verfolgung Ob mit vergiftem Sinn’ auch viele dich beneiden So acht es alles nicht Gott hat schon seine Auf dich und auf dein Heer mit starken Schutz

Die aber dir zum Leid’ auf Unglükksränke den- Und suchen hie und da dich und dein Hauß zu krän- Die sollen voller Angst vor dir gar nicht bestehn Mit Schrekken sollen sie zu Grund und Boden

Ein böser Raht trifft oft den der ihn selbst erson- Und hat gemeiniglich ein schlechtes Ziel gewon- Wer Anderen zu Fall ein Loch un Grube macht Fält oftmals selber drein ob schon Ers nicht

es haben zwar die Feind im Sinne dich zu schla- gen Dich und dein treues Volk aus Jsrael zu jagen Du aber wirst mit Lust erfahren mit der Zeit Wie GOtt sie stürtzen wird in ihrer Sicherheit.

Wenn nun des Feindes Macht wird endlich seyn So wird Gott alles thun was Er dir hat verspro- Dann wird dein Königreich auf festem Fuße Und deines Namens Lob biß an die Sternen

Denn wird dein ruhig Hertz an lauter Freude Daß diese grimme That nicht wirklich vorgegan- Es wird dir seyn ein Trost und grosse Seelen- Daß du in diesem Zorn kein Blut vergossen

Ich weiß du wirst hernach deßwegen Gott noch Und mit erfreutem Geist Jhm Ehr’ und Danck Denk dran daß dirs gesagt dein arm’ Abigail. Hiermit schloß sie die Red’ und schwiege seuf-

Was solte David thun? Er ließ die Güte wal- Der Mordsinn legte sich es sieng an zu erkalten Der zorn erhitzte Muht der Eyfer war gethan Die Sanftmnht brach hervor vnd fieng zu sie-

Er warf ein Aug’ auf Sie stieg bald von seinem Er grief Sie bey der Hand und hub sie von der Auf der Sie kniehend lag versprach ihr Fried’ Die noch in Furchten war vnd redt ihr also zu:

Wolan Abigail! Das Unglukk ist gewendet Gott sey Lob Ehr’ und Preiß daß Er dich herge- Das Blutbad ist gehemmt das vor der Thür Dem Höchsten sey gedankt der ewig ewig lebt.

Gesegnet sey das Wort dz du hast aus gesprochen Das meinen Vorsatz hat zu rechter Zeit gebroche Gesegnet seyst du selbst daß du hast abgewandt Das nicht mit Menschenblut besprützet meine

Glaub sicherlich wenn du nicht werst darzwi- Dem Nabal hett’ ich selbst das Leben abgenom- Ich hette deinen Mann den groben Nimmer Der mich und dieses Heer so hoch beschimpfet

Mit diesem scharfen Schwert’ ohn alles Leid er- Es hette diesen Hohn mein Volk mit Grimm ge- Es hett’ ihr großer Zorn und Wüten nicht ge- Biß Maon überschwemmt mit seinem eignen

Schau aber nunmehr soll sich alles Unglükk stil- Und zwar Ahigail üm deiner Weißheit willen Dein freundlichs Angesicht so nichts als Tu- Hat alle Grausamkeit und Eyfer hingelegt.

Es soll mein gantzes Heer zurükk sich wieder wen- Und dein Geschenk empfahn von deinen milden Hab du vor solches dank. Durch höflichen Ver- Hast du von deiner Stadt das Wetter abge-

Kehr wiederum zurükk und leb in gutem Frieden Der Krieg ist nunmehr aus die Sach’ ist wol ent- Gesegnet must du seyn! Geh hin warn deinen Sprich daß solch einen Spott kein König lei-

Er soll ein andermal die Zunge besser zwingen Und nicht ein solch Gespött’ aus seinem Rachen Beschimpfung thut sehr weh und kränkt das Ein frommer Biedermann schützt billich ja

Sag daß wir Redlichkeit und Tugend hertzlich Und daß wir nicht gemein mit Schelmen oder Auch nicht durch Räuberey verschaffen unser Wie Er uns angeschnautzt Wir leiden freilich

Und müssen Andere die mittleidender Sitten Und reich von Gütern sind üm Lebensmittel bit- Denn Paran giebt uns nichts da wir anitzo Als Bäume Stauden Gras und harte Felsen-

Man sucht uns hie und da wir müssen leider lei- Da wir doch nichts verschuldt wir müssen Sa- Und unser Hauß und Hof: Doch schadt es al- Dann ist Sauls Hochmuht aus wenn Gottes

So bald geschehen wird. Alsdenn wil ich dran So wol an die die mich so hertz und schmertzlich Als die mir Guts gethan. Wolan so geh denn Ich bleibe dir verpflicht weil ich im Leben bin.

Abigail war froh Sie neigte sich gantz nieder Sie rühmte Davids Sinn und dankt’ ihm hertz- Vor die Barmhertzigkeit so Er an ihr gethan Damit schied Sie von Jhm und macht sich

Seht was die Tugend wirkt! seht was doch weise Mit Dehmuht untermischt thun und verrichten Seht was Verstand und Witz seht was ein Seht was ein redlichs Hertz vor große Thaten

Hier siegt ein zahrtes Weib mit nichts als guten Sie treibt ein feindlichs Heer von Maons schwa- Jhr Bogen Pfeil und Schwert ist fromme Sie legt mit Höflichkeit ein blutigs Unglükk

Es war das Kriegesvolk zum theil nicht wol zu Daß dieses keusche Weib so friedlich abgeschieden Sie waren sehr erpicht mit eyferigem Muht’ Wie ein Soldate pflegt auf Nabals reiches

Sie waren alle Sinns den Hunger erst zu stillen Hernach mit Geld’ und Gut die Beutel auszu- Vermeinten wie denn auch der Schimpf es Des Nabals gantzes Hauß zu tilgen mit dem

Sie aber musten fort und bald zu rükke lenden Und sich von diesem Ohrt’ auf Parans Hügel Als Sie nun angelangt auf einen schönen Theilt David unter Sie den überschikkten

Von Ladsall Speis’ und Trank: Das Volk er- Nachdem es lang gefast es ließ sich alles nie- In das betleete Gras vergaßen alles Leid Und hatten allesamt recht gut’ Ergetzlichkeit.

Indem Abigail nunmehr nach Hause kommen Findt Sie das gantze Hauß von Wollust einge- Es war ein groß Gejauchtz’ ein Jeder schrieh Insonderheit ihr Mann war auch mit rasend

Er hatte sich mit Wein auch dergestalt begossen Daß ihm die starken Trünk’ auß seinem Halse flos- Weil ihm der Leib zu eng Er saß dort wie ein Regt weder Arm noch Bein und klotzte wie

Schlief halb und halb im Rausch Er sieng oft an Nu saufft doch frisch herüm lasts gehen nach der Gieb eine Humpe her! Es gilt dir Nachbar Auf Sauls Gesundheit! Sauf! trink auß und

So fand’ Abigail wiewol mit großen Schmertzen Jhr freundlichs Ehgemahl es that ihr Weh im Daß ihr versoffner Mann so unbesonnen war Nicht wissend was vor Angst und schrekkliche

Sie von ihm abgewandt. Sie sah die Gäste sitzen Und theils von großem Froß und vielem Sauffen Hier lag ein voller Knecht dort eine volle Magd Und hatte mit dem Soff ich weiß nicht was

Sie ließ es also gehn biß Nabal eingeschlafen Drauf jagt sie alles weg die Hürten zu den Scha- Und schaffet Ruh’ im Haus: Es war schon Als Sie hatt’ ihren Mann ins warme Bette

Da nun die Nacht vor bey und man den Morgen Als Nabal seine Speis’ und starken Rausch ver- Und wieder nüchtern war gieng sein verständig Zu ihm und stellt’ ihm vor sein gestrigs Zeit-

Sie sprach ihm heftig zu Sie fieng ihn an zu- Mit einer scharfen Red’ und alles zu erzählen Was gestern war geschehn erwehnte die Ge- Und was vor Hertzeleid auf Sie gerichtet war.

Sagt unter andern so: Du wirst ja noch wol wis- Daß Davids Volk sich stets der Redlichkeit be- Daß Sie uns nichts gethan man sagt von Daß ihr Gemüht’ auf Raub und Stehlen ab-

Auch ist dir wol bewust daß David außerkohren Und durch des Höchsten Gunst zum Könige ge- Es hat ja Samuel zu solcher Würdigkeit Jhn wie schon gnug bekandt gesalbt und ein-

Er wird wenn Er sein Kreutz und Elend’ ausge- Wenn Gottes Wunderhand ihn von den Trüb- Erlösen wird wenn sich verliebret seine Pein Ein Richter Jsraels und unser König seyn.

Und du hast seine Knecht’ als solche zu dir kahmen Da sie in ihrer Noht zu uns die Zuflucht nah- So schimpflich angesehn und schändlich aus- Als were David selbst ein schnöder Bösewicht.

Welchs ihn und sein gantz Heer wie man auch Jm Hertzen weh gethan und Zweifelsfrey noch Sie haben unsrem Vieh nichts Wiedriges ge- Und du fuhrst sie voll Grimm so ehrenrührig

Pfuy! großer Unverstand Mein! schau ist das nicht ein vernünftiges Begin- Wenn man den jenigen ders hertzlich gut ge- Verhöhnet schimpft und schmeht als einen

Was hett’ es dir geschadt da unsre Leute saßen Und nach vollbrachter Schur die fette Mahlzeit Auch unser Vorraht groß dem Höchsten sey Von dessen milder Hand wir alles ja erlangt

Wenn du des Davids Heer mit Speis’ und Und sie mit Gütigkoit auß ihrer Noht gesetzet. Es ist ja häuffig da die Kammern sind ja voll Es mangelt uns ja nichts und das weiß David

Das ist ein schönes Werk zu rechter Zeit was Und bey so grossem Gut auch Andrer Noth beden- Dem wächset mehr noch zu dem fehlt der Se- Der sein gesegnet Brodt dem Hungerigen

Wer kein Mitleiden hat mit nohtdürftigen Ar- Deß wird der reiche GOtt sich wieder nicht er- Wer zu bequemer Zeit die Hand eröffnen kan Und hilft dem Nechsten aus der ist ein frommer

Du weist es selber wol es werden deine Sitten Von keinem anders nicht als mit Verdruß ge- Du bist so grob und plump erzeigst dich wie ein Wann du das Maul aufthust so gukkt ein

Du weist es wol wie ich so oft vor dich getreten Und dich mit Weinen hab’ als einen Herrn ge- Daß du doch ändern wollst den ungeschliffnen Du aber thust es nicht du folgest immerhin

Wo dich dein Nabals Hertz nach seinem Willen Es ist kein guter Raht der deine Thorheit rühret Du meinst zwar dein Gehirn sey klug und weise Da doch dein Centnerkopf kein Quentlein Klug-

Verzeih mir lieber Mann ich muß die Warheit Ich muß dirs dermaleinst in dein Gewissen jagen Daß du daran gedenkst. Ich bitte nochmals Ach ändr’ ach ändre dich und thu es doch nicht

Ein gut gemeintes Wort die Höflichkeit im Kan manches Ungemach und Unglükk unter- Wer aber nichts als Trotz und Schmehwort Legt oft der Sanftmuht selbst Zorn Schwert

Ich hab’ es in der That bißher in so viel Jahren Und daß es wahr sey selbst noch gestrigs Tags Ich hab’ ein Beyspiel deß gesehn auf einen Was ein verbostes Maul und Höflichkeit ver-

Mein Hertz erzittert noch kaum mag ich mehr Wie David kam üm dich und unser Haus zu Sein Volk war gantz erfüllt mit Eyfer Zorn Mich deucht ich sehe noch der bloßen Sebel

Als die beschimpfte Knecht’ ins Läger wieder kom- Und David diesen Spott von ihnen gnug vernom- Da war das gantze Heer zur grimmen Rach Es nahm ein jederman sein Mordschwert in die

Das Urtheil war gefällt der Stab war schon ge- Der zugefügte Schimpf solt’ eifrigst seyn ge- Gantz Maon solte sich in seinem Blute sehn Das Schwert solt’ erst in dich hernach in Alle

Dieß hat dein Maul welchs gantz mit Boßheit ist (ich kenn’ es alzuwol) ach leider! angestiftet: Daß David und sein Heer auf Wuten war be- Das hat dein’ Unvernunft und grosser Trotz ge-

Gott aber der uns noch so gütig und gewogen Hat das schuldlose Blut aus dieser Angst gezogen Sein mildes Vaterhertz war noch so wol ge- Daß es durch mich glaub nur des Davids

Denn da mirs war gesagt und du in vollem Da du schon halb-berauscht bey deinem Hürten- Macht’ ich mich eilends auf nahm Speis’ und Und zog dir unbewust durch unsre Hinder-

Mit dem Gesinde fort des Davids Heer’ ent- Ich rief den Höchsten an der gab Genad’ und Daß ich war angenehm Gott lob bey jeder- Daß mein demütig Wort des Davids Hertz

Ich weint’ ich fleht’ ich bat’ ich fiel vor Jhme Ich gab ihm das Geschenk damit versöhnt’ ich Was du mit deinem Trotz in das Gewehr ge- Es ist nun wieder Fried’ und alles gut ge-

Wolan! so laß uns nun den Höchsten dankbar Daß Er sein Vaterhertz hat wollen uns erweisen Und sonderlich dank du daß seine Wunder- Solch schrekklich Ungelükk hat von dir abge-

Dir hette Davids Zorn und sein ergrimmte Gezeiget wie du solst bewehrte Leute spotten Man hette dich gelehrt was Königschimpfen Drüm dank dem lieben GOtt: Das Wetter ist

Mit Schaden wird man klug. Ach zwinge die Und ändre deinen Sinn ach lerne klüger werden Daß du nicht wiederüm kömmst in solch Unge- Ich rahte noch einmal laß von der Thorheit

Als Nabal gantz beteubt dieß alles eingenommen Was vor ein Ungelükk’ hett auf ihn sollen kom- Erschrakk er heftig sehr Er fiel in Ohnmacht Verlohr in solcher Angst Gedanken Muht und

Als ihm die Schwachheit nun war wiederüm Hat Er den Fall nicht groß zu fürchten ange- Wie schrekklich er auch war: Er schlug es aus Meynt daß Abigail es nur so groß gemacht.

Er zweifelt ob es auch sey alles so geschehen Wie sie ihm vorgesagt Er wil es nicht gestehen Verneinet daß er hab’ ein solchen Fehl gethan Er schlägt es in den Wind und denket kaum

Er beist daß Sie so viel an Vorraht weggewen- Und dankt ihr nicht daß Sie das Unglükk abge- Und was das ärgste war Er ist so blind ge- Er schlägt des Höchsten Gnad’ und Beystand

Drüm wirft ihn Gottes Hand ins Siechbett wie- Weil keine Bessrung da: Es werden alle Glieder An ihme matt und schwach hat weder Rast Die Lebenskrafft nimmt ab; Die Krankheit

Als nun der Sonnen Liecht war neunmal aufge- Und kaum zum zehndenmal zu scheinen ange- Kam Nabals End’ herbey da schied’ er ab und Da er vor großes Gut ein enges Grab erwarb.

Seht hier ein Beyspiel an: Den stets die Gold- Der alles Gut und Geld zusammen scharrt und Der bringt itzt nichts als ein schlecht Todten- Ein ewigs Schandgerücht’ ist seiner Thorheit

Es wird bald laut und kund daß Nabal war ge- Und daß Abigail die Freyheit hatt’ erworben Die Fama bließ es aus und macht’ es offenbar Dem Kenas erst als er auf seiner Nachtwach

Er war ein tapfrer Mann und hatte Davids Verfolgung Kreutz und Leid getreulich helfen Die Reihe war an ihm und muste Schildwach Daß nicht der schlauhe Feind Sie möchte hin-

Er wandelt’ an dem Berg’ Er gteng da auf und Er sah sich munter üm und schauet’ hin und wie- Und daß der sanfte Schlaff ihn ja nicht über- Fängt er ein Lied ehen an und singt mit srohem

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Die verständige ABJGAJL . · Georg Neumark · Poetry Cove