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1621–1681

Comes virtutis invidia.

Georg Neumark

Ein Esel muß sich stets so lang' er lebet plagen Mit Disteln speist man ihn muß täglich Bürden tragen Wenn aber er verrekkt so schlept man ihn hinauß Nimmt ihm die Bein’ und Haut macht Pfeiff und Drum-

meln drauß; So ist ein Geitzhalß auch so bald er nur gestorben Kömmt mancher frischer Sohn greifft an was er erwor ben

Schlemmt demmt und ist auff nichts als Uppigkeit be- dacht. Was schändlich wird erkratzt wird schändlich durchge- bracht.

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Comes virtutis invidia. · Georg Neumark · Poetry Cove