Du fragst mich Koridon wie du dich solst befreyen
Damit es dich nicht möcht’ ins künfftige gercuen
Dieß ist mein Raht: Schau zu daß du kanst etwa sehn
Die Jung die Keusch die Reich die ädel die auch schön
Jung soll sie seyn datz Sie dir Freud’ und Luft erwekke
Keusch darüm daß sie nicht dein Ehrenbett beflekke
Reich daß du allzeit wol auß vollem Beutel lebst
Vom Adel daß du auch mit ihr in Ehren schwebst
Schon daß Sie dir gefällt. Dieß sind die besten Gaben
Wie mich bedünkt. Wolan! Kanstu nun solche haben
So frey Sie immer weg. Doch frag auch ob Sie wil
Bekömstu einen Korb so geh und schweige still.