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1621–1681

An einen unzeitigen Gekker.

Georg Neumark

Du fragst mich Koridon wie du dich solst befreyen Damit es dich nicht möcht’ ins künfftige gercuen Dieß ist mein Raht: Schau zu daß du kanst etwa sehn Die Jung die Keusch die Reich die ädel die auch schön

Jung soll sie seyn datz Sie dir Freud’ und Luft erwekke Keusch darüm daß sie nicht dein Ehrenbett beflekke Reich daß du allzeit wol auß vollem Beutel lebst Vom Adel daß du auch mit ihr in Ehren schwebst

Schon daß Sie dir gefällt. Dieß sind die besten Gaben Wie mich bedünkt. Wolan! Kanstu nun solche haben So frey Sie immer weg. Doch frag auch ob Sie wil Bekömstu einen Korb so geh und schweige still.

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