Wje köm̃ts vergifft er Neid du dein stets eigner Henker
Du böses Schlangenkind du hellisches Geschlecht
Du Friedenstörer du du Teussels Stekkenknecht
Du blauvergalter Mund du dein selbst eigner Kränker
Wie kömmt es sag’ ich noch du Unglüks angedenker
Daß du must allezeit verüben deine Tükk’
Und wetzen deinen Zahn wenn wor ein gutes Glütk
Der Tugend ist beschehrt? sag an du Ehrversenker.
Doch schweig ich weis es schon. Gleich wie dem klahren
Liecht
(jm fall der göldne Glantz Apollens zu uns bricht.
Und denn der Silberschein von seinen Ehegatten )
Der dunkle Schatten folgt; so folgstu überal
Der ädlen Tugend nach. Kurtz wisse dieses mal
Die Tugend ist das Licht du aber schwartzer Schatten.