Die Liebe, sagt man, steht am Pfahl gebunden,
Geht endlich arm, verlassen, unbeschuht,
Dies edle Haupt hat nicht mehr, wo es ruht,
Mit ihren Thränen nezt sie bittre Wunden.
Ach, Peregrinen hab' ich so gefunden!
Schön war ihr Wahnsinn, ihrer Wange Gluth,
Noch scherzend in der Frühlingsstürme Wuth,
Und wilde Kränze in das Haar gewunden.
Wie? solche Schönheit konntest du verlassen?
So kehrt nun doppelt schön das alte Glück!
O komm', in diese Arme dich zu fassen!
Doch weh'! o weh'! was soll mir dieser Blick?
Sie küßt mich zwischen Lieben, zwischen Hassen,
Sie kehrt sich ab — und kehrt mir nie zurück.