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1804–1875

Nachts.

Eduard Mörike

Und klingend jezt den jungen Hain durchläuft! Da noch der freche Tag verstummt, Hört man der Erdenkräfte flüsterndes Gedränge, Das aufwärts in die zärtlichen Gesänge

Der reingestimmten Lüfte summt. Wie ein Gewebe zuckt die Luft manchmal, Durchsicht'ger stets und leichter aufzuwehen, Dazwischen hört man weiche Töne gehen,

Von sel'gen Feen, die im Sternensaa! Beim Sphärenklang, Und fleißig mit Gesang Die goldnen Spindeln hin und wieder drehen.

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