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1837

Muse und Dichter

Eduard Mörike

„Krank nun vollends und matt! Und du, o Himmlische, willst mir Auch schon verstummen – o was deutet dies Schweigen mir an? Gib die Leier!“ – „Nicht doch, dir ist die Ruhe geboten. Schlafe! träume nur! still ruf ich dir Hülfe herab.

Deinem Haupte noch blühet ein Kranz; und sei es zum Leben, Sei's zum Tode, getrost! meine Hand windet ihn dir.“ „Keinen Lorbeer will ich, die kalte Stirne zu schmücken: Laß mich leben, und gib fröhliche Blumen zum Strauß!“

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