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1804–1875

Muse und Dichter.

Eduard Mörike

„graben kann ich nicht: nun vollends krank! und zu Schäme ich mich. Du schweigst, Muse? O rathe mir! Gib die Leyer!“ — Nicht doch! Dir ist die Ruhe Schlafe, träume nur! still ruf' ich dir Hülfe herab.

Deinem Haupte noch blühet ein Kranz; und sey es zum Sey's zum Tode; getrost! meine Hand windet ihn dir. „keinen Lorbeer will ich, die kalte Stirne zu schmücken: Laß mich leben! und gib fröhliche Blumen zum Strauß.“

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