In seine hohen Wände eingeschlossen,
Mit traurig schönen Geistern im Verkehr,
Gestärkt am reinen Athem des Homer,
Von Goldgewölken Attikas umflossen:
So stets vor seinen Tüchern unverdrossen,
Fern von dem Markt der Künste, sizet er;
Kein Neid verlezt, kein Lob berauscht ihn mehr,
Ihm blüht ein Kranz bei herrlichern Genossen.
O kommt und schaut ein selig Künstlerleben!
Besuchet ihn am abendlichen Herd,
Wenn diese Stirne sich der Wunderschwingen
Des Genius erwehrend, nun soeben
Sich munter zu dem Alltagskreise kehrt,
Den Weib und Kinder scherzend um ihn schlingen.