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1810

Meeresstille

Wilhelm Müller

Wirf Rosenblätter in die Fluth: Sie ist so spiegelglatt. Ich fische sie mit meinem Hut Und küsse jedes Blatt.

Und streust du Blätter auf das Meer, So schaust du selbst hinein – Dann schwimmen zwischen ihnen her Vier volle Röselein.

Die Wangen und die Lippen dein, Sie mein' ich alle vier. Ach, schwämmen diese Röselein Doch auch heran zu mir!

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