Skip to content
1810

Die Meere

Wilhelm Müller

Alle Winde schlafen Auf dem Spiegel der Fluth; Kühle Schatten des Abends Decken die müden zu.

Luna hängt sich Schleier Über ihr Gesicht, Schwebt in dämmernden Träumen Über die Wasser hin.

Alles, Alles stille Auf dem weiten Meer! Nur mein Herz will nimmer Mit zur Ruhe gehn.

In der Liebe Fluthen Treibt es her und hin, Wo die Stürme nicht ruhen, Bis der Nachen sinkt.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Die Meere · Wilhelm Müller · Poetry Cove