Skip to content
1810

Der Schiffer auf dem Festlande

Wilhelm Müller

Vor meines Vaters Hause Nicht ferne von dem Strand, Da liegt ein alter Nachen, Bedeckt mit Schilf und Sand.

Und wenn die Boote segeln Hinaus zum Heringsfang, Dann kracht der alte Nachen Und macht die Fischer bang'.

War einst der schönste Nachen, Trug einst den schönsten Mann: Den Mann verschlang die Woge, Den Nachen trieb sie an.

Da ließen sie ihn liegen, Wohin ihn warf die Fluth – Wie läg' ich still im Lande Mit meinem Schifferblut?

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Der Schiffer auf dem Festlande · Wilhelm Müller · Poetry Cove