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1810

Der Perlenkranz

Wilhelm Müller

Ein Kränzlein möcht' ich sehen Gewunden um dein Haupt, Nicht bunt von Sommerblumen, Nicht immergrün belaubt.

Von hellen, weißen Perlen Soll es geflochten sein: Durch deine schwarzen Locken Fließ' es wie Sternenschein.

Neige dein Haupt, du Liebe, Lös' auf dein langes Haar! Kennst du die Perlenkrone, Durchsichtig, wasserklar?

Bebt Ahnung dir im Herzen? O glaube, was sie spricht. Laß auf dein Haupt mich weinen: Tauft denn die Thräne nicht?

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Der Perlenkranz · Wilhelm Müller · Poetry Cove