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1794–1827

Das Hirtenfeuer in der römischen Ebene.

Wilhelm Müller

Und reich' mir deine Hand! Ich treibe meine Heerde Hinab in's Niederland. Die Saaten sind gemähet,

Das Stoppelfeld ist frei: Laß uns mit blauem Bande Verknüpfen Lieb' und Treu'. Ich trag' es auf dem Hute,

Du trägst es auf der Brust, Und pocht dein Herz dagegen, Ich fühl's in banger Lust. Schaust du herab vom Berge

Wohl in der dunkeln Nacht, Tief unten brennt ein Feuer, Wo dein Geliebter wacht. Und höher schlägt die Lohe,

Und heller glüht der Schein: Dann denk', es ist sein Herze, Das will hier oben sein.

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