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1794–1827

Das Hirtenfeuer in der römischen Ebene.

Wilhelm Müller

Ade, Ade, Geliebter! Wie zeig' ich dir mein Herz? In enger, stiller Kammer Verschließt es Lust und Schmerz.

Und schau' ich aus dem Fenster Hinab in's weite Feld, Du findest keine Thräne, Die dort hinunterfällt.

Ich seh' ein Feuer brennen Wohl durch die dunkle Nacht: Gesegnet sei die Stätte, Wo mein Geliebter wacht!

Und höher schlägt die Lohe, Und heller glüht der Schein, Ich wieg' auf seinen Flammen All' meine Sorgen ein.

Laß nicht den Brand erlöschen, Geliebter, eh' es tagt: Kann ich den Schlaf nicht finden, Kürzt mir dein Licht die Nacht.

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