Ade, Ade, Geliebter!
Wie zeig' ich dir mein Herz?
In enger, stiller Kammer
Verschließt es Lust und Schmerz.
Und schau' ich aus dem Fenster
Hinab in's weite Feld,
Du findest keine Thräne,
Die dort hinunterfällt.
Ich seh' ein Feuer brennen
Wohl durch die dunkle Nacht:
Gesegnet sei die Stätte,
Wo mein Geliebter wacht!
Und höher schlägt die Lohe,
Und heller glüht der Schein,
Ich wieg' auf seinen Flammen
All' meine Sorgen ein.
Laß nicht den Brand erlöschen,
Geliebter, eh' es tagt:
Kann ich den Schlaf nicht finden,
Kürzt mir dein Licht die Nacht.