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1794–1827

2. Auf der Landstraße.

Wilhelm Müller

Zu Roß und auch zu Fuß? Das wandert hin und wandert her Zeitlebens ohn' Verdruß. Die haben wohl kein Liebchen heim,

Und auch ihr Herz dabei: Sie sehn mich an und wundern sich, Daß ich so langsam sei. Ach, wer mit jedem, jedem Fuß,

Den er setzt in die Welt hinein, Einen Schritt von seiner Liebsten thut, Der macht ihn gerne klein. Wer hat das Wandern doch erdacht?

Der hatt' ein Herz von Stein; Und wär' es heut' noch nicht bekannt, Ich ließ' es wahrlich sein.

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