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1882

Winternacht

Clara Müller-Jahnke

Die lange, lange, dunkle Nacht hab ich durchwacht, mit Seufzen und in Tränen tät sich mein Herz aus öder Qual

dem Sonnenstrahl, dem Licht entgegensehnen. Und nun es kommt – wie bleich und kalt: es wogt und wallt

des Nebels Wahngebilde, – zu Eis erstarrt die Träne – ach! ein Wintertag liegt über dem Gefilde!

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