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1882

O sei gesegnet

Clara Müller-Jahnke

Du bist nicht falsch, wie alle noch, die mir auf schmalem Pfad begegnet, um deine Stirn weht Gotteshauch, ein Geist des Lichts, – o sei gesegnet!

O sei gesegnet tausendmal für deines Sinnes edle Klarheit, für jede Tat voll Mut und Kraft, für jedes Wort voll Glut und Wahrheit.

O sei gesegnet, daß du mir geoffenbart dein tiefstes Wesen, – ein guter Geist war's, der mich trieb, die Schrift auf deiner Stirn zu lesen.

Ein guter Geist, der heimatwärts den sturmverschlagnen Nachen lenkte und durch den Glauben mir an dich den an die Menschheit wiederschenkte.

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