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1882

Kap Ferrat

Clara Müller-Jahnke

Tiefklare Wasser klingen an den harten hellen Stein. Sehnsüchtige Winde singen, der Nebel auf weißen Schwingen

zieht trägen Flugs landein. Uralte Oliven träumen auf blühender Felsenflur. Fern aus verblauenden Räumen

leuchtet in silbernen Säumen eines Schiffes letzte Spur . . . „Du tust ein lange Reise, dein Schiff geht auf den Grund;

fahr' wohl, fahr' wohl –“ und leise verhallt eine wehe Weise, verstummt ein Mädchenmund.

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