Skip to content
1882

Ins freie Land

Clara Müller-Jahnke

All, was mein heimliches Eiland bot: Aepfel, wie rinnendes Blut so rot, Trauben, die gärende Glut im Schoß, Crysanthemen, wie Sterne groß,

wuchernde Nesseln und wehendes Laub, lockende Pilze voll tödlichem Staub – was da blühend und reifend stand, nahm und zerbrach ich mit eigener Hand,

warf mit eigener Hand mein Gut in die reißende Flut . . . Und an die Sparren, die es umhegt, hab ich den züngelnden Brand gelegt.

– Ueber den Steg im Flammenschein schreit ich ins leuchtende Land hinein.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Ins freie Land · Clara Müller-Jahnke · Poetry Cove