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1882

Das Höchste

Clara Müller-Jahnke

Was mir das Höchste ist, das sing ich nicht; verschlossen bleibt des Herzens Heiligtum – und seines Wesens keusches Siegel bricht kein Beifallslächeln und kein Dichterruhm;

doch ist mein Schaffen nur von ihm belebt: Wie in der Blüte Kelch, der Felsenglieder granitner Pracht das Unsichtbare webt, so strömt sein Hauch durch alle meine Lieder.

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Das Höchste · Clara Müller-Jahnke · Poetry Cove