Skip to content
1882

3.

Clara Müller-Jahnke

Komm du, wir wollen traulich schreiten wie selige Kinder, Hand in Hand, durch blütenschwangre Frühlingsweiten, durch warmbesonnten Meeressand.

Die Luft erklingt, die Wipfel lauschen, die Sonne grüßt uns trunknen Blicks, – und über unsere Seelen rauschen die Wogen des Ostaraglücks.

Das ist ein Wachsen und ein Werden, wir wandeln wie voll süßen Weins: Eins sind wir mit der Kraft der Erden, und mit dem Himmel sind wir eins.

Wie rings die Ferne sich entschleiert in Glut und Glanz und Windeswehn, so – Aug in Auge! – leuchtend feiert die Gottheit in uns Auferstehn!

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
3. · Clara Müller-Jahnke · Poetry Cove