W. Ja, Lieschen, was du gerne hast, das hab' ich auch; das weißt du ja.
L. Aber sage, warum grüßtest du mich heute nicht, als ich aufs Feld ging?
W. Weil mein Vater bei mir stand; du weißt ja, wie er ist.
W. Laß uns von was anderm reden, Lieschen! Du bist doch mein, es mag auch kosten, was es will!
L. Guter Wilhelm! – Sieh, was ist am Himmel dort so hell?
W. Der Mond, denk' ich, wird bald aufgehn.
W. Bin ich's nicht, Lieschen? – Küß mich doch einmal!
L. Ei, da glänzt er dir im Auge! Das ist schön!
L. Ja, lieber Wilhelm! Es ist mir so schwer ums Herz! – Horch! was geht da unten?
W. Es ist mein Vater! Komm, laß uns schnell ins Gebüsch!