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1782

Die Macht der Schönheit

Johann Martin Miller

Die Fabel und die Wahrheit zeugt, Daß nichts an Macht der Schönheit gleicht. Herr Adam, holder Reize wegen, Verscherzte sich des Himmels Segen:

Herr Paris reizte Griechenland Zur Wut; sein Troja ward verbrannt. Ein unglücksel'ger Apfel brachte Die Staupen her, eh' man es dachte.

O hätten beide sie erblickt, Sie, die hier unsre Fluren schmückt: Den Apfel hätte mit Begier Genommen Adam gleich von ihr,

Und Paris würd' ihn ohn Bedenken Dir, liebenswürd'ge Chloe, schenken.

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