Nun will Cupido sich mit Myrten wieder schmücken
Er legt die Wermuth hin so nur bey Gräbern nützt
Und weil die Mutter selbst im Sternen Schmucke blitzt
So ist er auch bemüht sich zu dem Fest zu schicken
Er sieht die schöne Braut mit höchster Anmuth blicken
Und wie der holde Glantz des Liebsten Hertze ritzt.
Er lacht daß er so scharff hat seinen Pfeil gespitzt
Und ihn so meisterlich kan in das Hertze drücken.
Was will sie Jungfer Braut noch ihre Glut verdecken?
Die Liebe deckt man nicht wie sehr man sie verhelt
Jhr ewig Zunder brennt im Mittelpunct der Seel
Die nichts als Gegengunst des Liebsten kan erstecken.
Und weil sie der gewiß so mag sie sich drauf freuen
Die Venus selbsten will umbs Bette Blumen streuen.