Ach ewig Vaterland! Ach Wohnhauß voller Freude!
Wie sehn ich mich nach dir wie hoff ich Tag und Nacht
Daß mich ein seelig Tod frey von den Fesseln macht
Darinn der sieche Leib muß unauffhörlich leiden.
Ich brenne vor Begier aus dieser Welt zu scheiden
Dem Nothstall aller Angst wo bleicher Kummer wacht
Und neue Trübsal blüht und Laster-reiche Pracht
Offt das Gewissen lockt des Höchsten Wort zu meiden.
Auff Seele! Schwinge dich zu der gestirnten Höh!
Du bist als Pilgerinn in Thränen hier gegangen
Nun aber wirst du dort den Gnaden-Lohn empfangen
Und wahre Himmels-Lust folgt auf der Erden Weh.
Laß was verwesen kan im Schos der Erden ligen
Du must nach Adlers Art zur Lebens-Sonne fliegen.